Neues Spielzeug: USB- Host shield


Gestern habe ich zum ersten Mal meine Canon EOS 400D am Arduino per USB ferngesteuert. das hat einige Vorteile:

  • Kameraunabhängig
  • nahezu Herstellerunabhängig
  • HDR Aufnahmen haben die richtige Belichtungszeit im EXIF. Bei bulb Belichtung kann der Arduino ja auch den Verschluss für eine 1/1000 öffnen. Im EXIF steht aber immer 1s
  • Focusstacking ist möglich
  • falsche Einstellung der Kamera kann man im Arduino abfangen und einen Fehler Anzeigen
  • Es gibt aber auch Nachteile:

  • Programmierung in c++ und die Library ist nicht sehr ausführlich dokumentiert
  • Motor-shield kann nicht mehr verwendet werden und muss durch Easydriver ersetzt werden
  • Die Beispiele sind nicht sehr einfach lesbar weil auf verschiede Files verteilt und dann auch noch ohne Kommentare
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    Über arduphototobot

    Ich wollte einfach nur meine Erlebnisse dokumentieren, die ich beim Aufbau eines Automatischen Photo-Robotes mit einem Arduino gehabt habe.
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    8 Antworten zu Neues Spielzeug: USB- Host shield

    1. Torsten schreibt:

      Ich habe mit dem USB Host shield auch gestern angefangen.
      Vielleicht können wir uns darüber austauschen

      • arduphototobot schreibt:

        Gern. Ich hätte für mein Projekt gerne eine Funktion wie z.B. EOS.set(Belichtung,Blende,Focus,ISO), EOS.shoot(halbauslöser oder ganz auslöser) EOS.readstatus die dann die Belichtungseinstellung, Modus(M,AV,TV,P), Brennweite und AF/MF Einstellung zurückbringt. Als Kür könnte man dann ja noch versuchen die EOS auf Belichtungsreihen und das restliche Menü einstellen/abfragen kann.

        Das gleiche dann noch für die Powershot und bei der noch die die Brennweite einstellen.

        Ich denke aber ich komm in nächster Zeit aber nicht wirklich dazu. Ausserdem müsste ich dann meine komplette interne Verkabelung incl. Kühlkörper und Easydriver ändern. Aber bei der nächsten Bestellung bei Watterott kommen aber ein paar Easydriver und ein Schrittmotörchen für Zoom auf die Liste.

        • Torsten schreibt:

          Die Brennweite kannst du getrost vergessen. Die gibt die EOS nicht über USB im PTP Protokoll raus.

          Ich bin grad an einem Ähnlichen Robot wie du am Basteln. Allerdings planie ich Aktuell das ganze mit Servo’s zu motorisieren.

        • arduphototobot schreibt:

          Oh. Servos hatte ich am Anfang auch. Problem dabei ist, dass du vor dem Ausschalten die Servos in Ruheposition fahren musst, sonst wackelts ziemlich beim einschalten wenn die Servos auf Mittenposition fahren. Hast du vor die Servos direkt zu nutzen oder willst du Segelwindenservos nehmen die du dann mit Untersetzung an die Kamera baust?

          Ich hatte auch ziemliche Probleme mit dem Haltedrehmoment der Servos und dem Microzittern. Die Auflösung von 1° ist außerdem für Zeitrafferschwenks zu groß. Kennst du denn http://openrise.com/lab/bender_328/ ? Der Bender ist auch mit Servos aufgebaut.

        • Torsten schreibt:

          Ich wollte mich dabei an Blender halten. Segelservos mit einer 1×3 übersetzung auf die bewegungsachse. Damit sollte ich gut hinkommen. Sonst kann ich immer noch auf Stepper gehen.

        • arduphototobot schreibt:

          Stepper haben den Vor- und Nachteil, dass Sie halt stateless sind. Immer beim Einschalten sind sie auf Position 0 egal welche reelle Position der Arm hat. Ich habe eine kleine Routine eingebaut, mit der ich den Tilt nochmal Kalibrieren kann bevor ich loslege. Die Pan-Achse kann ich über den Panokopf am Stativ einkalibrieren.
          Übrigens hat mir eine 1:10 Übersetzung mit meinen Steppern nicht gereicht. Die Schrittmotoren haben ein Haltemoment von 0,23 Newtonmetern.Rein Rechnerisch reicht das vollkommen aus. 2,3 NM auf 0,2 m Ausleger sind 11,5 Newton was ja 1,1 Kg entspricht. Ich sollte also 1,1 Kg in 0,2 Meter vom Drehpunkt entfernt halten können. Das Problem ist aber nicht das Haltemoment sondern das Drehmoment. Halten konnte der Schrittmotor die Kamera ohne Probleme, aber nicht bewegen. Wenn der Motor dann durchrutscht bekommst du das mit dem Arduino noch nicht mal mit. Um hier weiter zu kommen musst du dann mit Microstepping arbeiten was dann wieder ziemlich Strom zieht und auch teilweise richtig laut wird.

    2. Blue-Denn schreibt:

      Wirklich schönes Projekt.
      Beschäftige micht mit etwa dem gleichen Thema.

      Ich denke, das könnte hilfreich sein, um die Steuerung zu realisieren:
      http://code.google.com/p/yanis-android-wireless-camera-controller/

      Viele Grüße
      Blue-Denn

      • arduphototobot schreibt:

        Das Projekt von yanis ist auch auf der circuits@home Page gefeatured. Problem ist: Ich habe (noch) kein Android Telefon. Außerdem finde ich ein Stand-Alone-Tool passender für die Anwendung. Ich denke schon daran, die Kamera von meinem Arduinophotobot mit Strom zu versorgen, dass ich nicht auch noch an 2 Batterien denken muss. Synergie-Effekt: Einfach eine Autobatterie an den Arduinophotobot hängen und schon kann die Kamera und der Roboter die ganze Nacht lang knipsen. Den Adapter für die Canon EOS und die Powershot habe ich schon. Die beiden brauchen aber leider 2 unterschiedliche Spannungen. (7,2 bzw, 3,7 V) und dann wieder umzustellen zwischen den beiden Spannungen ist schon wieder ein Punkt mehr an den man denken muss.

        Du glaubst gar nicht wieviele schöne Situationen ich mir schon verdaddelt habe weil ich entweder die Belichtung zu kurz gemacht habe und dann die RAWs nicht wegspeichern konnte oder auf MF gestellt hatte und dann nicht richtig fokusiert habe. Ganz zu schweigen von den Bugs in meiner Arduino-Programmierung.

        Das Prinzip KISS (Keep it simple stupid) ist mir dabei ziemlich ans Herz gewachsen.

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