Doch alles nicht so einfach: Gphoto2 , Canon und Capische


So. Urlaub vorbei. Wieder den Arduino nicht dabei gehabt, allerdings konnte ich trotzdem ein paar Zeitraffer von Sonnenuntergängen und vom Vollmont machen. Dank chdk und der Stromversorgung der Kamera sogar recht lange Zeitraffer. Aber weiter im Thema Arduinophotobot oder Capische.

Mein Testaufbau ist soweit fertig, daß ich mit dem Raspberry Pi mittels gphoto2 die Canon EOS400D auslösen konnte. Hindernisse waren dabei irgend ein Dienst, der im Desktop versucht die Speicherkarte gleich auszulesen. Das mag Gphoto2 nicht und deswegen kommen Fehlermeldungen man sei nicht alleine auf dem Device. Leider ist es mir auch nicht möglich gewesen mehr als 2 Photos mit der 400D zu machen und die SX200 ließ das gar nicht zu. Daß die 400D nicht mehr als 2 Photos machte kann ich mir nur damit erklären, daß gphoto die Dateien eigentlich gleich auslesen will und daß das die Spiegelreflexkamera nicht mag. Daß die SX200 dies nicht zu ließ hat seinen Grund in der Firmware, die kein Remote Capture zulässt. Ich bin ja mal gespannt was sich Canon so alles einfallen lässt, um den Nutzen des Wifi-Triggers der 6D oder 70D mit Fremdhardware/Software zu erschweren. Vermutlich braucht man ein von Canon ausgestelltes Wifi Zertifikat um sich mit der Cam zu verbinden.

Also geht alles wieder den alten Weg: Canon SX200 mit CHDK und an den USB-Port 5V geben (ich hoffe es geht auch mit 3,3V weil GPIO nur 3,3V hat)  und an der Canon 400D mittels Optokoppler den 2,5mm Klinkenstecker kurzschließen.

Zum Thema was ich mit dem Raspbian gemacht habe um den Raspberry ins Wlan zu bringen und wenn er kein Wlan hat ein AD-Hoc Netzwerk zu starten:

Als erstes nimmt man sich ein Raspbian und nudelt das auf eine SD-Karte. Je nach Class und SD-Kartenleser dauert das zwischen ewig und drei Tage. Das Raspbian bootet dann und da ich ja einen Raspberry Model A habe habe ich erst mal kein Netzwerk. Bedeutet, ich muss den Wlan-Stick in der Konsole oder der Graphischen Oberfläche konfigurieren. Die Graphische Oberfläche ist eigentlich selbsterklärend und solange man eine Tastatur, Maus und seinen Wlan-Schlüssel hat bekommt das auch jeder Windows-User hin.

In der Textkonsole ist das ein wenig schwieriger. Hier muß man mit einem Editor die Datei /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf editieren, seinen Wlan-Schlüssel hinter psk=““ eintragen und die SSID auch hinter ssid=““

Um den Capische auch unterwegs zu nutzen wollte ich ein AD-HOC Wlan aufbauen wenn ich nicht im Heimnetz bin. Das geht in der Datei /etc/rc.local. Wie genau steht in dem Tutorial von JPH Photography. Man muss nicht nur ein Wlan mit SSID aufbauen und verschlüsseln, sondern auch noch eine IP vergeben und auch noch einen DHCP-Server aufsetzen uns starten. Sonst kommen die mobilen Devices nicht weiter. Leider bin ich mit der Steuerung des Capische mittels Bluetooth und PS3 Controller noch nicht weiter gekommen. Ich konnte zwar dem PS3 Controller mit einem C-Programm ( sixpair.c) das ich gefunden habe eintrichtern an welchen Bluetooth Master er sich binden soll aber  das mit dem Binden klappt irgendwie nicht. Vielleicht verwende ich nicht den PS3 Controller sondern ein Bluetooth Keyboard mit Touchpad. Die gibts für unter 30 € beim großen Fluss ohne as oder in der elektronischen Bucht.

Der 3,5″ Monitor ist auf dem Weg und soll ende dieser Woche, Anfang nächster Woche ankommen. So lange muß eben mein alter C64 Monitor herhalten.

Meine Bedenken, daß der Stromverbrauch des Raspberry Model A mit Bluetooth, Wlan und Hub zu hoch für den 12 V DC-DC Wandler auf der 5V Schiene sind wären, waren unbegründet. Alles läuft Problemlos von dem 12V Blei Akku. Strommessungen habe ich noch nicht gemacht aber ich denke mit dem 10xMignon Akkupack komme ich nicht mehr weit. Vielleicht muß da mal ein 3S Lipo her. Leider wird das dann kritisch mit dem Anschließen einer externen Spannungsversorgung. Wenn der Lipo nicht richtig ausbalanciert ist und man einfache ine 12V Versorgungsspannung parallel anschließt kann der Lipo schon mal zu brennen anfangen. Da müsste ich dann eine Schutzeinrichtung einbauen.

So. Genug gelabert. Nun zu den Todos:

  • Easydriver zusammenbauen
  • Python, Shell oder C-Programme schreiben um Easydriver zu kontrollieren und Kamera auszulösen
  • Lighthttpd aufsetzen
  • Webseite generieren
  • Menüführung nochmal überarbeiten und in HTML umsetzen
  • CGIs bauen für die einzelnen Aufgaben wie Kugelpanorama, Zeitraffer, ….

 

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Über arduphototobot

Ich wollte einfach nur meine Erlebnisse dokumentieren, die ich beim Aufbau eines Automatischen Photo-Robotes mit einem Arduino gehabt habe.
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